Deutschlandradio Kultur - 3.9. 19.07 Uhr:
Die Bundesregierung streitet weiter über die Atompolitik. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Umweltminister Norbert Röttgen ziehen unterschiedliche Schlüsse aus einem Gutachten zur künftigen Stromversorgung. Bundeskanzlerin Angela Merkel will für das neue Energiekonzept auch die Sicherheitsanforderungen und eine rechtlich sichere Umsetzung berücksichtigen. Die Opposition wirft der Koalition vor, ihr sei mehr Geld für den Haushalt wichtiger als ein zukunftsfähiges Energiekonzept. Schwarz-Gelb betreibe nur Klientelpolitik zugunsten der Atomkonzerne.
Klimaschutz, teure Strompreise, Versorgungslücken und wohin mit dem Atommüll - brauchen wir verlängerte Laufzeiten für Kernkraftwerke?
Darüber diskutieren unter Leitung von Marcus Pindur die Bundestagsabgeordneten
Thomas Bareiß, Vorsitzender der Energiekoordinationsgruppe der CDU/CSU-Fraktion;
Dr. Matthias Miersch, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion;
Horst Meierhofer, Obmann der FDP-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
sowie Dorothea Steiner, Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen.
Weiter bestehen offene Fragen, wie eine Laufzeitverlängerung zeitlich und sachlich auszugestalten ist. Horst Meierhofer positioniert sich klar zugunsten der Sicherheit: "Es geht nicht darum, dass jemand maximal verdient, sondern dass die Sicherheit passt." Der Drohung einzelner Betreiber, bei zu hohen finanziellen Belastungen Meiler stillzulegen, steht er gelassen gegenüber: "Wenn sich der Betrieb einzelner Reaktoren nicht mehr lohnt, dann gibt es auch keine Pflicht, jeden Reaktor bis zum Ende der Laufzeit zu betreiben."
Am kommenden Samstag findet in Regensburg eine Anti-Atom-Aktion des Campact e.V. statt. Hierzu hat der Verein am 12.8. den Regensburger Bundestagsabgeordneten Horst Meierhofer eingeladen, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Leider musste Meierhofer diese Anfrage ablehnen, da er zu diesem Zeitpunkt zu seinem Urlaub auf Kreta weilt. Nun möchte er den Vertretern des Bündnisses ein persönliches Gespräch gerne unter Anwesenheit von Pressevertretern anbieten. Zwei mögliche Termine wären z.B. um 15.30 Uhr am 2. oder um 11.00 Uhr am 3. September. Im Rahmen des Ausbaus der Träger von Erneuerbaren Energien bis zu 100 % im Jahr 2050 muss über einen umweltverträglichen Energiemix gerungen werden. Nach Ansicht von Horst Meierhofer ist hierbei auch unter ökologischen Gesichtspunkten eine moderate Laufzeitverlängerung für die Deutschen Atomkraftwerke ein vernünftiger Weg, um die CO2-Emittenten Gas und Kohle zumindest auf Ihrem derzeitigen Anteil zu belassen.
Der Verbrauch von Plastiktüten in Deutschland ist enorm. So verwendet jeder Deutsche im Jahr 65 dieser praktischen Transportmittel. Problem: Sie sind alles andere als umweltverträglich. taz - 19.08.10: Grüne wollen Plastiktüten verbannen
Am Wochenende vom 14.-15. August übernahm Horst Meierhofer die Schirmherrschaft beim Treffen der Oldtimerfreunde Lukahammer. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Schwandorfer Kreisrat und Oberviechtacher Stadtrat Erich Bauer (FDP). Zu Gast auch der dritte Bürgermeister von Oberviechtach, Peter Forster (SPD).
„Es ist schon erstaunlich: Die CSU/SPD-Mehrheit im Stadtrat bringt ein Gutachten auf den Weg, in dem West- und Osttrasse parallel untersucht werden. Die Ergebnisse werden an die UNESCO weitergegeben und dann weisen sowohl der Fraktionsvorsitzende der CSU, Christian Schlegl, als auch der Fraktionsvorsitzende der SPD, Norbert Hartl, darauf hin, dass die Osttrasse ohnehin nicht geht.
Der Umweltexperte der Bundestagsfraktion, Horst Meierhofer, sieht es in der Praxis als zweitrangig an, wie die überschüssigen Gewinne aus einer möglichen Laufzeitenverlängerung für Atomkraftwerke genutzt werde. Klar ist, dass mehr als 50 % der erwarteten Gewinne in die Erforschung der Erneuerbaren Energien und der Stromspeicherung fließen sollen.
In die Debatte um die Rente ab 67 schaltete sich nun auch Horst Meierhofer als Landesgruppenvorsitzender der FDP Bayern ein. Man solle erst einmal den Bericht zur Rente der Bundesregierung im November abwarten, bevor man Maßnahmen diskutiert. Eine klare Absage erteilt Meierhofer denen, die zur Ausgangslage zurückkehren wollen. Bei steigendem Lebensalter und schrumpfender Bevölkerung ist eine Erhöhung des Renteneintrittsalters unabdingbar.
Der Obmann der FDP im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages Horst Meierhofer widersprach Aussagen, dass die Laufzeitenverlängerung für Atomkraftwerke um 14 Jahre bereits beschlossene Sache sei. Die dafür zuständigen Fachpolitiker der Koalition warten hierfür das Energiekonzept der Bundesregierung ab, das im Herbst diesen Jahres vorgestellt werden soll.
In zwei Gruppen stellten sich Politiker aus Regensburg und dem Landkreis der Feuerwehr-leistungsabzeichenprüfung. Horst Meierhofer, der der FFW Regensburg - Löschzug Winzer angehört, freute sich über die Möglichkeit, sein Wissen aufzufrischen und das Leistungsabzeichen Stufe Gold-Grün abzulegen.